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    <title>Digitale Demokratie</title>
    <description>Das Buch «Eine Agenda für die digitale Demokratie» von Daniel Graf und Maximilian Stern erscheint im Mai 2018 im NZZ Libro Verlag, auch als E-Book.</description>
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      <title>Korrektur-Initiative, Referendum gegen Versicherungsspione, Vaterschaftsurlaubs-Initiative: Wie Crowd-Kampagnen die direkte Demokratie auf den Kopf stellen.</title>
      <pubDate>Tue, 11 Sep 2018 01:36:06 -0700</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die politischen Institutionen der Schweiz reagierten bisher träge auf die Digitalisierung der direkten Demokratie. Nicht bremsen lässt sich hingegen der Wandel in der Peripherie von Parteien, Verbänden und Interessenorganisationen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie bei der Vaterschaftsurlaubs-Initiative, dem Referendum gegen Versicherungsdetektive oder jüngst bei der Korrektur-Initiative erleben wir eine «demokratischen Frühling»: Bürgerinnen und Bürger nutzen das Internet und die sozialen Medien, um in ihrem Freundeskreis für Anliegen zu werben, mittels Kleinspenden die Finanzierung zu sichern oder um einer Kampagne Momentum zu verleihen. Dieses Engagement ist keine Online-Folklore an den Rändern der demokratischen Auseinandersetzung, sondern rückt immer stärker ins Zentrum der politische Arena.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Politisches Momentum mit Crowd-Kampagnen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Um Phänomene im Netz zu beschreiben, deren Triebkraft aus einer Verknüpfung von Einzelpersonen, Netzwerken und Plattformen entsteht, wird gerne der Begriff «viral» verwendet. Er beschreibt einen Prozess, der sich, ausgehend von einem Punkt, sprunghaft multipliziert und in kurzer Zeit eine grosse Gruppe erreicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Statt auch im Politikbereich von «viralen Phänomen» zu sprechen, möchte ich einen anderen Begriff einführen, der in meinen Augen geeigneter ist, die Dynamik im politische Feld zu erläutern. In Anlehnung an das bekannte Finanzierungsmodell «Crowdfunding», bei dem zahlreiche Personen mit kleinen Beiträgen ein Projekt ermöglichen, sprechen wir deshalb von «Crowdcampaigning».&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das englische Wort «Crowd» bezeichnet eine Menschenmasse, die etwas spontanes, chaotisches, ja unberechenbares an sich hat. Sie fällt auf, indem sie sich im öffentlichen Raum breit macht und hat durch die ihre - oft lautstarke - Präsenz eine Anziehungskraft, der sich nur wenige entziehen können. Selbst wer ausweicht und die Strassenseite wechselt, möchte wissen, was die Menschen zusammengebracht hat. Denn der Treffpunkt ist nicht...&lt;a href=https://www.digitale-demokratie.ch/blog/korrektur-initiative-referendum-gegen-versicherungsspione&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Macht Demokratie digital!</title>
      <pubDate>Tue, 29 May 2018 10:12:20 -0700</pubDate>
      <link>https://www.digitale-demokratie.ch/blog/macht-demokratie-digital</link>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Digitalisierung hat die direkte Demokratie mitgerissen. Doch niemand wagt sich ans Steuer, um den Kurs vorzugeben. Während traditionelle Verbände, Parteien und Lobbys in der Krise stecken, erobern in der Schweiz vernetzte Meinungsmacher, virale Onlinekampagnen und digitale Plattformen die politische Bühne. Die Risiken sind bekannt: Populismus, Fake News und Datenschutz sind nur einige Stichworte. Kaum Thema waren bisher die Chancen der Digitalisierung für eine smartere Verwaltung, für mehr Mitgestaltung und eine stärkere Demokratie. Ein neues Buch fordert ein Update des politischen Systems und entwirft eine &lt;a target="_blank" href="http://www.nzz-libro.ch/news/agenda-fuer-eine-digitale-demokratie-chancen-gefahren-szenarien-partiziaption-evoting-politik-medieninformation.html"&gt;&lt;em&gt;Agenda für eine digitale Demokratie&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Buchautoren Maximilian Stern und Daniel Graf sind erfahrene Netzwerkaktivisten: Stern als Mitbegründer von &lt;em&gt;foraus &lt;/em&gt;– Forum Aussenpolitik, Graf als Campaigner und Mitbegründer der Online-Plattform wecollect. Sie kennen die Chancen und Gefahren der Digitalisierung in der Politik aus persönlicher Anschauung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Disruption des politischen Systems&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht von ungefähr schreibt Claude Longchamp im Vorwort zu &lt;em&gt;Agenda für eine digitale Demokratie&lt;/em&gt;: «Wenn ich ihr Buch Revue passieren lasse, finde ich darin ein demokratiepolitisches Programm einer neuen Generation, die mehr und mehr von Digital Natives geprägt ist.»&lt;/p&gt;&lt;p style="font-size: 100%;"&gt;Neue Technologien prägen nicht nur unseren Alltag und die Wirtschaft. Sie werden auch die Art und Weise, wie unsere Demokratie organisiert ist, fundamental verändern. «Die Digitalisierung macht das politische System nicht nur schneller, einfacher und günstiger; der Sprung ins Internet bietet Bürgerinnen und Bürgern neue Zugänge – Form und Ort des politischen Diskurses passen sich an, politisches Engagement kann neue Gestalt annehmen,...&lt;a href=https://www.digitale-demokratie.ch/blog/macht-demokratie-digital&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Einladung zur Buch-Vernissage</title>
      <pubDate>Sun, 13 May 2018 13:54:51 -0700</pubDate>
      <link>https://www.digitale-demokratie.ch/blog/einladung-zur-buch-vernissage</link>
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      <description>&lt;p&gt;Unsere Demokratie benötigt ein Update! Um die Debatte anzustossen, haben wir das &lt;a target="_blank" href="http://www.nzz-libro.ch/agenda-fuer-eine-digitale-demokratie-chancen-gefahren-szenarien-partiziaption-evoting-politik.html"&gt;Buch «Agenda für eine digitale Demokratie» (NZZ Libro)&lt;/a&gt; geschrieben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerne möchten wir Euch zur öffentlichen Buch-Vernissage einladen. Wir diskutieren mit spannenden Gästen an zwei Veranstaltungen:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a target="_blank" href="https://www.facebook.com/events/2101970766749375/"&gt;&lt;strong&gt;Zürich: Montag, 11. Juni, 18:30 Uhr, Sphères&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, Einführung mit Claude Longchamp und Gespräch mit Anja Wyden Guelpa (Staatskanzlerin Kanton Genf). Gesprächsleitung: Daria Wild (Watson).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a target="_blank" href="https://www.facebook.com/events/1818326341560980/"&gt;&lt;strong&gt;Basel: &lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;a target="_blank" href="https://www.facebook.com/events/1818326341560980/"&gt;Dienstag, 12. Juni, 19:30 Uhr, Unternehmen Mitte&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, Gespräch mit Laura Zimmermann (Operation Libero) und Ronja Jansen (Co-Präsidentin Juso BL). Gesprächsleitung: Renato Beck (Tageswoche).&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Nach einer kurzen moderierten Diskussion möchten wir auf die Veröffentlichung anstossen und freuen uns auf spannende Gespräche.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Gruss, Daniel und Maximilian&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;PS: Das Buch kommt ab 6. Juni in die Buchhandlungen. &lt;a href="http://www.nzz-libro.ch/agenda-fuer-eine-digitale-demokratie-chancen-gefahren-szenarien-partiziaption-evoting-politik.html"&gt;Vorbestellungen sind ab jetzt möglich.&lt;/a&gt;&lt;br&gt;Rezensions-Exemplare für Medienschaffende gibt's &lt;a target="_blank" href="https://klick.typeform.com/to/qOTqtX"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;a href=https://www.digitale-demokratie.ch/blog/einladung-zur-buch-vernissage&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Wie Crowd-Kampagnen die Spielregeln verändern</title>
      <pubDate>Sat, 24 Feb 2018 01:12:10 -0800</pubDate>
      <link>https://www.digitale-demokratie.ch/blog/wie-crowd-kampagnen-die-spielregeln-verandern</link>
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      <description>&lt;p&gt;Schlafende Riesen zu wecken, ist heute das Ziel jeder erfolgreichen Kampagne. Mit dem Siegeszug der Sozialen Medien treten an die Stelle von hierarchischen Kampagnenorganisationen vermehrt dezentrale Netzwerke, die weitgehend autonom und selbstorganisiert agieren. In Anlehnung an das bekannte Finanzierungsmodell «Crowdfunding», bei dem zahlreiche Personen mit kleinen Beiträgen ein Projekt ermöglichen, sprechen wir deshalb von «Crowd-Kampagnen».&lt;br&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie solche Kampagnen funktionieren, zeigt das Beispiel der «&lt;a target="_blank" href="https://twitter.com/slpng_giants"&gt;Sleeping Giants&lt;/a&gt;», einem weltweit agierenden, anonymen Netzwerk, die Anfang 2017 das rechtspopulistische Online-Magazin Breitbart ins Fadenkreuz nahmen. Ziel war die Online-Werbung von Breitbart, eine wichtige Einnahmequelle des Mediums. Breitbart-Mitbegründer Steve Bannon war im Wahlkampf ein wichtiger Unterstützer von US-Präsident Donald Trump und nach dessen Einzug ins Weisse Haus für einige Monate sein Chefstratege.&lt;br&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Strategie der «Sleeping Giants» war simpel: Firmen, die auf «Breitbart» inserierten, wurden mit einem Screenshot auf Twitter öffentlich aufgefordert, die Website auf eine Blacklist zu setzen und weitere Werbung zu blockieren. Die meisten Firmen reagierten postwendend, da ihnen nicht bewusst war, dass ihre Werbung auf Breitbart geschaltet wurde, was am Werbesystem «Programmatic Advertising» liegt, bei dem Kunden nur die Zielgruppe festlegen und die Anzeigen anschliessend automatisch auf diversen Webseiten platziert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch in der Schweiz waren zahlreiche Firmen betroffen, darunter &lt;a target="_blank" href="https://www.tagesanzeiger.ch/digital/social-media/Offensive-gegen-Breitbart-News/story/15089864"&gt;Salt, Swisscom und die SBB&lt;/a&gt;, die auf diese Weise öffentlich aufgefordert wurden, ihre Werbeaktivitäten zu hinterfragen. Dem Netzwerk, das auf Twitter mittlerweile über 100’000 Follower hat, gelang es in den letzten Monaten, mehr als &lt;a...&lt;a href=https://www.digitale-demokratie.ch/blog/wie-crowd-kampagnen-die-spielregeln-verandern&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Konferenz Digitale Schweiz: Kickoff für Social Media-Politik?</title>
      <pubDate>Wed, 27 Sep 2017 13:06:20 -0700</pubDate>
      <link>https://www.digitale-demokratie.ch/blog/konferenz-digitale-schweiz-kickoff-fur-social-media-politik</link>
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      <description>&lt;p&gt;Anti-Facebook ist im Trend. Die Demokratie sei bedroht, warnt jetzt auch der Economist. Die laufende Debatte ist ein guter Zeitpunkt für eine Standortbestimmung. Im November 2017 organisiert das Bundesamt für Kommunikation die erste Konferenz «Digitale Schweiz». Nutzt der Bundesrat die Chance, neue Spielregeln für Social Media zu fordern und eine «digitale Tradition» der Schweiz zu begründen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die US-Wahlen haben die dunklen Seiten von Facebook &amp; Co schonungslos aufgedeckt. Vor dem Coup von Trump war Social Media eine Chiffre für mehr gesellschaftliche Freiheit. Jetzt hat der Wind gedreht:&lt;a href="https://www.economist.com/news/leaders/21730871-facebook-google-and-twitter-were-supposed-save-politics-good-information-drove-out?spc=scode&amp;spv=xm&amp;ah=9d7f7ab945510a56fa6d37c30b6f1709"&gt; Facebook und Twitter sind eine Bedrohung für die Demokratie geworden, wie der Economist titelte.&lt;/a&gt; In ihrer Schlagkraft werden sie als eine Art Masseninformationswaffen behandelt, die es zu bändigen gilt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist Social Media ein Angriff auf die Demokratie? Nein. Die Plattformen sind lediglich ein strategisch wichtiger Kampfplatz von politischen Kampagnen geworden. Die Debatte über Chancen und Risiken von Facebook und Twitter lässt sich gut mit dem &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hype_cycle"&gt;«Hype Cycle»&lt;/a&gt; beschreiben. Die Kurve wurde 1995 von der Analystin Jackie Fenn entwickelt, um die wechselnde Wahrnehmung von Informationstechnologien zu beschreiben. Neue Themen wie VR-Brillen, das Internet der Dinge oder Plattformen wie Snapchat werden zunächst als Durchbruch gefeiert. Auf den Hype folgt die Ernüchterung, weil die Lösung die grossen Versprechen nicht erfüllen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Silicon Valley herrscht Katerstimmung. Die Nachwirkungen der US-Wahlen haben Social Media ins «Tal der Enttäuschung» zurückgeworfen. Facebook und Twitter waren auf dem aufsteigenden Ast und in der politischen Mechanik nicht mehr wegzudenken. Schlagworte wie Fake News und Filterblasen haben...&lt;a href=https://www.digitale-demokratie.ch/blog/konferenz-digitale-schweiz-kickoff-fur-social-media-politik&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Warum wir ein Buch über die Zukunft der direkten Demokratie schreiben.</title>
      <pubDate>Fri, 30 Jun 2017 13:03:48 -0700</pubDate>
      <link>https://www.digitale-demokratie.ch/blog/warum-wir-ein-buch-uber-die-zukunft-der-direkten-demokratie-schreiben</link>
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      <description>&lt;p&gt;Die Demokratie, wie wir sie kennen, steht kurz davor, von der vierten industriellen Revolution mitgerissen zu werden. Bereits hat die Digitalisierung in vielen Bereichen unser Leben verändert. Und dies mit einer Geschwindigkeit und Radikalität, die kaum jemand voraussehen konnte. Bald wird auch unser politische System ins Wanken geraten, weil sich die Demokratie in der digitalen Transformation neu erfinden und gleichzeitig die Balance halten muss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=" text-align: initial;"&gt;Die schweizerische Demokratie ist ein fein austariertes System aus Beratungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsgremien. Darin agieren Verbände, Organisationen, Bürgerbewegungen, Einzelpersonen und immer wieder das Volk als ganzes – und machen Politik. Unsere Demokratie stellt sicher, dass die Schweiz innovativ ist, dass sie Minderheiten schützt, dass sie Kinder und Jugendliche fördert, dass sie ältere Menschen pflegt und dass sie ihren Wohlstand vermehren kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der Digitalisierung kommt auf die Schweiz eine neue Herausforderung zu: Während wir staunend die neuen technologischen Entwicklungen verfolgen, heben diese an, die Welt wie wir sie bis anhin kannten, grundlegend zu verändern. Sie stellt unsere Wirtschaft vor neue Herausforderungen, sie reorganisiert unsere Arbeitswelt, sie schafft neue Gewinner und Verlierer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das politische System der Schweiz hat seit 1848 immer wieder bewiesen, dass es in der Lage war, sich selbst zu reformieren. Zuweilen radikal, meist aber Schritt um Schritt. Das Zeitalter der Digitalisierung wird wiederum grundlegende Änderungen am der schweizerischen Demokratie erfordern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In unserem Buch «Digitale Landsgemeinde. Die Zukunft der direkten Demokratie» (Publikation Frühling 2018, &lt;a target="_blank" href="http://www.nzz-libro.ch/"&gt;NZZ Libro Verlag&lt;/a&gt;) möchten wir dafür argumentieren, dass wir die Digitalisierung unseres politischen Systems baldmöglichst beraten, darüber befinden und umsetzen sollten. Tun wir das nicht, oder...&lt;a href=https://www.digitale-demokratie.ch/blog/warum-wir-ein-buch-uber-die-zukunft-der-direkten-demokratie-schreiben&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Chaotischer Pluralismus: Wie Crowd-Kampagnen unsere Demokratie auf den Kopf stellen</title>
      <pubDate>Wed, 28 Jun 2017 13:09:34 -0700</pubDate>
      <link>https://www.digitale-demokratie.ch/blog/chaotischer-pluralismus-wie-crowd-kampagnen-unsere-demokratie-auf-den-kopf</link>
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      <description>&lt;p&gt;Wie kann die Zivilgesellschaft effizienter und mit Erfolg dazu beitragen, die Demokratie weiter zu entwicklen? Diese Frage beschäftig mich gerade. Auf Einladung von &lt;a href="http://www.levizalbania.al/"&gt;LevizAlbania&lt;/a&gt; nehme ich an der «&lt;a href="http://www.levizalbania.al/website/108-levizalbania-organizon-javen-e-demokracise-vendore"&gt;Woche der lokalen Demokratie&lt;/a&gt;» teil, die in Tirana statt findet und von der &lt;a href="https://www.eda.admin.ch/deza/de/home.html"&gt;Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA&lt;/a&gt; unterstützt wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In meinem Workshop «How to run a campaign and win it» werde ich auch über ein Phänomen sprechen, das als «Crowd-Kampagne» beschrieben werden könnte. Träger dieser neuen Art von Mobilisierung sind spontane Netzwerke von Einzelpersonen, die sich jenseits von Parteien, Verbänden und Organisationen im Internet bilden, um gemeinsam politische Projekte zu unterstützen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Folge von Crowd-Kampagnen sind ein «&lt;a href="http://press.princeton.edu/titles/10582.html"&gt;chaotischen Pluralismus&lt;/a&gt;», der unseren politischen Alltag verändern wird. Bei diesem «chaotischen Pluralismus» handelt es sich um einen Begriff, mit dem britische Wissenschaftler die Auswirkungen der sozialen Medien auf demokratische Systeme beschreiben, die durch die Nutzung digitaler Kanäle pluralistischer werden, was zugleich einen Wandel der politischen Akteure mit sich bringt. Sie sind nicht mehr nur in stabilen Interessengruppen organisiert, vielmehr handelt es sich vermehrt um lose Gruppierungen, die sich spontan durch Mobilisierung im Internet herausbilden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das beliebteste Werkzeug, um Crowd-Kampagnen zu starten sind Petitionen. Bereits in den 1990er Jahre wurde das Internet eingesetzt, um für Petitionen Unterstützerinnen und Unterstützer zu mobilisieren. Das traditionelle politische Instrument ist direkt in den virtuellen Raum übertragbar, da das Petitionsrecht in den meisten Ländern viel Spielraum hinsichtlich der Art und Weise der Eingabe und...&lt;a href=https://www.digitale-demokratie.ch/blog/chaotischer-pluralismus-wie-crowd-kampagnen-unsere-demokratie-auf-den-kopf&gt;Read More&lt;/a&gt;</description>
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